Okzitanien

Okzitanien – im Reich der Liebe
Warum soll man sich als Deutscher für ein Gebiet interessieren, dass über 1000 km entfernt im tiefsten Süden Frankreichs liegt?
Da gibt es viele Gründe anzuführen!

Historisch haben einige Stämme und sogar ganze Völker unserer direkten Vorfahren hier gesiedelt und ihre reichhaltige Kultur aus den nördlicheren Gefilden mitgebracht. Kelten, Westgoten und Franken fühlten sich hier heimisch, ganz zu Schweigen von den Völkerscharen, die hier bei den großen Völkerwanderungen bis nach Nordafrika hindurch zogen. Herausragend war hierbei das Reich der Westgoten (siehe Bild).

Das Reich der Westgoten im 4.-6. Jhdt.

Das Reich der Westgoten im 4.-6. Jhdt.

Im Mittelalter waren es die Nachfahren dieser Menschen, die besondere spirituelle Dynastien begründeten, die später im Umfeld der Gralshüter wieder eine wichtige Rolle spielten. Wolfram von Eschenbach inspirierte dieser Umstand zu seinem Parzival-Epos. 1209 kam jedoch eine geballte Macht und verheerte Land, Kultur und Bevölkerung.

Für 700 Jahre schien der Landstrich vergessen und aus dem Bewusstsein getilgt worden zu sein. Wiederum war es einem deutschen Gralsforscher und Schriftsteller gegeben, Okzitanien aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken. Seitdem pilgern unsere Landsleute zu zehntausenden jedes Jahr in dieses Reich der Liebe. Jeder auf seine Weise spürt die spirituelle, kosmische Energie, die man hier erfahren kann wenn man sich von diesem Land angesprochen und angezogen fühlt.

Text-Auszug aus dem Buch: Okzitanien - Spiritueller Reiseführer + Historischer Wegbegleiter auf den Spuren der Druiden, Katharer, Tempelritter und Troubadoure

Text-Auszug aus dem Buch: Okzitanien – Spiritueller Reiseführer + Historischer Wegbegleiter auf den Spuren der Druiden, Katharer, Tempelritter und Troubadoure

 

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